Die Vita

 

Die berufliche Basis

 

Nach der kaufmännischen Ausbildung (1981 - 1984) war der 1964 in Hürth bei Köln geborene Ralf Friedrichs als Groß- und Außenhandelskaufmann im Elektrogroßhandel tätig, ehe er Ende 1989 in die IT-Branche einstieg, welcher bis ins Jahr 2009 angehörig blieb. In diversen innovativen Unternehmen konnte er als Sales Manager sein Profil schärfen und leitete bis zu seinem Wechsel in die Selbständigkeit im Jahr 2003 diverse Vertriebsabteilungen. Zuletzt in der 36. Etage des KölnTurms, als er mit seinem Team eine hochwertige Abrechnungssoftware incl. intensiver Dienstleistungen vertrieb. Die Klientel war im Bereich der DAX 30 Unternehmen angesiedelt.

 

Von 2003 bis 2009 leitete er sein eigenes IT-Marketing-Unternehmen und betrieb mit seinen zwischenzeitlich bis zu sechs Mitarbeitern ein von ihm selbst entwickeltes, hochspezialisiertes Kontakt-Management zur Klientel seiner Kunden.

 

Trotz nachgewiesener Erfolge, sehr guter Auftragslage und positiven Referenzen verließ Friedrichs 2009 die Branche. In seinem 2010 erschienenen, halb-biografischen Roman "Am Schluss haben wir nur noch für die Angestellten gearbeitet" arbeitete er die Gründe dafür auf. Widersprüchlich zum positiven Geschäftsverlaufs hatte sich sein Finanzpartner (Bank) nicht an gemeinsam getroffene Basis-Absprachen gehalten, welches äußerst negative Folgen für das junge Unternehmen hatte. Die Reaktionen vieler Leser, die in der Gründerphase ähnliche negative und existenzbedrohende Erlebnisse mit Banken schilderten, bestätigten ihn darin, dass er in diesem Segment keine seriöse Zukunft mehr für sich sah und sich ab sofort professionell seinen medialen Tätigkeiten widmete. 

 

Der Einstieg als Autor in die Medienwelt

 

Bereits Ende 2007 hatte Friedrichs nebenberuflich mit der 1. FC Köln Satire "Neulich im Geißbockheim" sein erstes Buch vorgelegt, welches sich zu einem lokalen Bestseller entwickelte. Die im Internet bereits zuvor zum Kult gereifte FC-Comedy war auch als Buch sehr erfolgreich, gleich mehrere Auflagen mussten nachgedruckt werden. In den Jahren 2008 (CD), 2009 und 2012 folgten gleich drei Fortsetzungen auf CD und als Buch. "Neulich im Geißbockheim" war somit die erste Satire-Reihe über einen Fußball-Bundesligaverein. Bei vielen Comedy-Auftritten und Lesungen quer durch ganz Deutschland offenbarte sich nun sein Talent für die Bühne. Dabei kamen ihm seine rhetorischen Fähigkeiten zugute, die er sich dank der vielen Jahre im Marketing und Vertriebssektor angeeignet hatte.

 

Durch den großen Erfolg des Buchs und sein erkennbares Fußball-Fachwissen waren diverse Einladungen in Sportsendungen im Lokal-TV die Folge. Diese Auftritte, u.a. in den "HEIMSPIEL Fußball Talk", inspirierten Ralf Friedrichs einen eigenen Talk für einen einzigen Fußballverein – den 1. FC Köln - zu initiieren, diesen aufzuzeichnen und per Internet zu verbreiten. Dies war im März 2009 eine absolute Neuigkeit, was heute unwahrscheinlich wirkt, weil es mittlerweile viele Nachahmer-Formate gibt. Auch hier war Friedrichs Vorreiter und gründete die erste fanbasierte und in bewegten Bildern festgehaltene Diskussionsplattform rund um einen Erstligaverein, die mit Ausnahme einer Pause von Mai 2017 bis August 2018 bis zum heutigen Tag läuft. Aufgrund der Einzigartigkeit des Formats fanden sich schon in der Frühphase Medienpartner wie u.a. koeln.de (NetCologne), KSTA und Express. Auch Unternehmen wie Gaffel, JustFit, Erima und einige andere gehörten zu den Partnern des Talks.

 

Vom Talkgast zum TV-Talkleiter

 

Zwischenzeitlich leitete Friedrichs vier Jahre lang, bis zur WM 2014, in weit über 100 Folgen zusätzlich den "HEIMSPIEL Fußball Talk" auf center.tv, den er zuvor mehrfach als Talkgast besucht hatte. Der lokale TV-Sender hatte ihn aufgrund seiner "FC-Stammtisch Talk" Tätigkeiten als Moderations-Nachfolger für WDR-Urgestein Wilfried Luchtenberg engagiert. Auch der "FC-Stammtisch Talk" wurde über eine Strecke von 50 Folgen bei center.tv mit großem Erfolg gezeigt. In diesem Zeitraum bearbeitete Friedrichs den lokalen TV-Fußball-Talk in Köln redaktionell und moderierend quasi für sich alleine. 

 

Nach dem Aus des Lokalsenders center.tv und dessen kurzfristigen Nachfolgersender Köln.TV konzentrierte sich Friedrichs wieder auf die Übertragungen seines „FC-Stammtisch Talk“ im Netz und übertrug nun die Fußball-Fachgespräche mit großem Erfolg auch live via Facebook. 

 

Erfolgreiche Mitarbeit an Fußball-Dokus

 

Durch seine enge Zusammenarbeit mit dem Verlag „Edition Steffan“ konnte sich Friedrichs an sehr erfolgreichen Fußball-Dokumentarfilmen mit einbringen. Die Filme „Heinz Flohe – Der mit dem Ball tanzte“ und „Das Double – 1977/78“ wurden beim internationalen Fußballfilm-Festival „11 mm“ in Berlin 2015 und 2018 zum besten deutschen Beitrag (Flohe) und zum besten internationalen Beitrag (Double) gewählt. Für beide Filme verantwortete Friedrichs die Recherche-Aufgaben und brachte sich auch redaktionell mit ein. Er saß ebenso in der Redaktion für beide Bücher, die rund um die Filme verfasst wurden. 

 

Als Autor blieb Ralf Friedrichs ebenso aktiv und veröffentlichte zwischen seinem ersten Buch im November 2007 bis zum Sommer 2017 insgesamt sieben Bücher, meist rund um den 1. FC Köln, aber auch zur deutschen Fußball Nationalmannschaft. Zwei Gegenwartsromane runden sein Werk bis heute ab. 

 

Im Jahr 2019 veröffentlichte Friedrichs in Eigenregie im Rahmen seines Crowdfunding-Projekts zur Finanzierung des "FC-Stammtisch Talk" die Bücher "Neulich im Geißbockheim - Die Rückkehr der Hennes-Ritter" und "Der FC-Stammtisch Talk - Das Nähkästchen wird geöffnet". Beide Bücher sind nicht im Handel erhältlich und können nur über diese Website bestellt werden.